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Die Uhren anders stellen...
Gedanken zur Fastenzeit
In meinem Alltag habe ich zwei wesentliche Fixpunkte: Arbeit und Familie. Das Spannungsfeld in meiner Arbeit, das in der Beziehung zwischen Kunden, Unternehmen und Mitarbeitern tagtäglich unter einem enormen Zeit- und Kostendruck zu balancieren ist, erfordert oftmals mehr an Einsatz als ich zu geben gewillt bin. Andererseits möchte ich meiner Frau und unseren fünf Kindern ein Partner und Vater sein, der nicht nur nebenbei mitlebt, sondern konkret in den großen und kleinen Situationen unserer Familie Verantwortung übernimmt. So vergehen all die Tage, ausgefüllt von Arbeit und Familie – aber dennoch drängt sich mir die Frage auf, wohin mein Weg letztendlich führt. Jetzt in der Fastenzeit wird mir wieder bewusst, dass wir Ostern feiern werden. Ostern – d.h. wir können durch den Tod auf die Auferstehung blicken. Ein Hinschauen auf Jesus Christus und sich geborgen wissen in der unendlichen Liebe Gottes.
Die Barmherzigkeit Gottes empfangen und weitergeben - das nehme ich mir für meine Fastenzeit und Vorbereitung auf Ostern vor. Werner Reinalter, Graz Datum:
Wed, 17 February 2010, 00:00
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